| „Vattenfall enteignen!“ – revolutionär oder reaktionär? |
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Die Enteignungsforderung erlebt derzeit eine Renaissance.
Ist dies die richtige Antwort auf die Privatisierungen? Und vor allem: die richtige Antwort auf die oft erfolglosen Kämpfe gegen Privatisierungen?
Ist „Enteignung“ revolutionär, weil hier das „Recht auf Privatbesitz“ offensiv in Frage gestellt wird und mit der Forderung nach kollektiver Planung und demokratischer Kontrolle konfrontiert wird? Oder handelt es sich letztendlich nur um ein anderes Wort für „Verstaatlichung“, stellt also nur einen Griff in die Mottenkiste realsozialistischer Obrigkeitsanbetung dar, unterschlägt also eine notwendige radikale Staatskritik?
Wir haben Vertreter der Attac- Kampagne „Stromkonzerne enteignen“ und der Initiative K (Düsseldorf) eingeladen, mit uns (und euch) über diese Fragen zu diskutieren. |

