| TAZ 24.08.08: Jagdszenen in Moorburg |
|
Demonstranten der Kampagne Gegenstrom08 gelingt es fast, die Baustelle des geplanten Kohlekraftwerks Moorburg zu besetzen. Die Polizei setzt Knüppel und Wasserwerfer ein.
Am Nachmittag geht es plötzlich los: Während die Demo gegen das Kohlekraftwerk in Hamburg-Moorburg mit rund 700 Teilnehmern das Gleisbett vor dem südlichen Bereich des Bauplatzes über eine Brücke passiert, tricksen AktivistInnen der Kampagne Gegenstrom08, die sich zuvor mit Farbe markiert zugeordnet haben, im nördlichen Bereich die Polizeisperren aus: Sie stürmen über die Gleise auf die Baustelle zu. Die Polizei setzt viele Wasserwerfer ein und schickt die berüchtigten BFE-Einheiten - sogenannte Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten - vor. Die Einheiten aus mehreren Bundesländern setzten Schlagstöcke ein. Mindestens 250 Aktivisten gelingt es, sehr nahe an den Bauzaun zu kommen. Da die Szenen auch die Teilnehmer der Kundgebung nicht ruhig lässt, schüchtert die Polizei zunächst ein und droht über Lautsprecher einen Wasserwerfereinsatz an. ... [Zum Artikel] |

